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Archiv | Programm 2010

Programm 2010

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„CHT goes Classic“ Konzertreihe 2010

Jordi Bitlloch, Frankreich
2. Preisträger INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN 2009 spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Claude Debussy und Olivier Messiaen.

Tatiana Kolesova, Russland
3. Preisträgerin CONCOURS GÉZA ANDA 2009 in Zürich spielt Werke von Frédéric Chopin, Robert Schumann und Alexander Skrjabin.

Michail Lifits, Usbekistan
1. Preisträger 57. INTERNATIONALER KLAVIERWETTBEWERB FERRUCCIO BUSONI 2009 in Bozen spielt Werke von Ludwig van Beethoven und Frédéric Chopin.

Guillaume Vincent, Frankreich
3. Preisträger CONCOURS LONG THIBAUD 2009 in Paris spielt Werke von Frédéric Chopin, Sergej Rachmaninoff und Franz Liszt.

Künstler 2010

BIOGRAPHIE Jordi Bitlloch
Jordi Bitlloch, Sohn eines katalanischen Vaters und einer französischen Mutter, wurde 1984 geboren und wuchs in Perpignan (Südfrankreich) auf. Mit 6 Jahren trat er in die Fußstapfen seiner Schwestern (beide Musikerinnen, die kürzlich ein professionelles Streichquartett gründeten) und fing an, Klavier und Geige zu lernen: drei Jahre später wurde er in das Konservatorium von Perpignan aufgenommen, wo er 1999 sein Studium in Klavier, Geige, Kammermusik und Musiktheorie/Solfege mit höchster Note abschloss. Im selben Jahr verließ er Frankreich, um in der berühmten Yehudi Menuhin School in London zu studieren, wo er sich als Student von Ruth Nye (einer Schülerin Claudio Arraus) für das Klavier entschied. Als Student dieser Schule hatte er die Gelegenheit, auf den größten Bühnen Londons aufzutreten und mit Gastmusikern zu arbeiten, unter anderem mit Claude Franck, Jeremy Menuhin, Mstislav Rostropovich, Dora Schwarzberg, Carole Cerasi.
Seit September 2004 studiert er an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Pascal Devoyon.
Er ist Preisträger des "Aujourd'hui Musiques" Wettbewerbs für zeitgenössische Musik und des Jellinek Awards.


BIOGRAPHIE Tatiana Kolesova
Die junge russische Pianistin wurde 1985 in Moskau geboren. Seit 1990 wurde sie an der Moskauer Musikschule von Natalya Kuzmina unterrichtet, danach an der Zentralschule von Kira Shashkina. 1999 wechselte sie ans Moskauer Konservatorium, wo sie insbesondere von Alexei Nasedkin betreut wurde, der seinerseits als prominenter Virtuose der russischen Schule gilt.
Von 2004 bis 2006 erfuhr die Ausbildung eine Vertiefung am Pariser Konservatorium durch Jacques Rouvier, wo Tatiana Kolesova auch graduierte. Ebenfalls schloss sie ihre Studien 2008 im Moskau ab, wo sie freilich noch ein Postgraduate absolviert. Frau Kolesova nahm bisher an vielen Wettbewerben teil, so unter anderem in Vercelli, Leeds (2000, 6. Rang), Minneapolis, Oslo, Paris und Sydney. Sie erreichte einige erste Preise und weitere ehrenvolle Ränge. 2009 erspielt sie sich den 3. Preis beim Concours Géza Anda in Zürich. 1997 erhielt sie vom russischen Präsidenten eine Auszeichnung, und 2001 wurde ihr ein Ehrendiplom der Mitglieder der «Légion d’Honneur» verliehen. – Hinzu kommen zahlreiche Einspielungen für CD und Rundfunk sowie Fernsehen, insbesondere in Russland, aber auch in Polen, Italien, Frankreich, Israel und Amerika. Eine russische CD enthält «Russische virtuose Klaviermusik» mit Werken von Tschaikowsky, Rachmaninow, Taneev und Prokofjew.
Zahlreiche Auftritte in Rezitals und Orchesterkonzerten führten Tatiana Kolesova durch Russland, aber auch nach Birmingham (unter Sir Simon Rattle), Winnipeg und Minnesota, sowie nach Israel und nach Australien. Der Schwerpunkt ihres Repertoires liegt bei der Romantik und Spätromantik, wobei insbesondere auch das virtuos romantische Repertoire prominent in Erscheinung tritt.


BIOGRAPHIE Michail Lifits
Wo auch immer der junge deutsch-usbekische Pianist Michail Lifits, der zuletzt einen viel bejubelten 1. Preis beim renommierten "F.Busoni-Klavierwettbewerb" gewonnen hat, ein Konzert gibt - er begeistert mit seiner natürlichen Bühnenpräsenz und eindrucksvollen Anschlagskultur Publikum und Kritiker gleichermaßen. Als Preisträger vieler weiterer Wettbewerbe steht Michail Lifits nun inmitten einer fulminanten Karriere.
Der 1982 in Taschkent (Usbekistan) geborene Pianist Michail Lifits fing im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel an und studiert heute bei Boris Petrushansky an der Accademia Pianistica „Incontri col Maestro“ in Imola (Italien) sowie bei Prof. Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
1991 debütierte Lifits mit ersten Auftritten in Usbekistan, gefolgt von zahlreichen Konzerten in Russland, Österreich, Italien, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Polen, USA und in der Ukraine. Als nur 13jähriger spielte er Rachmannow's Zweites Klavierkonzert mit der Nationalen Philharmonie Usbekistans unter der Leitung von Prof. Zokhid Khaknazarov.
Michail Lifits kann auf folgende Wettbewerbserfolge verweisen: 1. Preis und Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb „Silvio Bengali“ in Pianello val Tidone, Italien (2003); 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „46th Award Cittá di Treviso“ (2004); 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Antonio Napolitano“ in Vietri sul Mare (2005); 1. Preis, Orchesterpreis, Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Chopin sowie Publikumspreis beim 19. Internationalen Klavierwettbewerb „Rina Sala Gallo“ in Monza (2006); 1. Preis bei Hilton Head International Piano Competition in USA (2009); 1. Preis, Publikumspreis und Sonderpreis für die beste Interpretation eines Klavierkonzertes von Mozart beim 57. Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni in Bozen (Italien).
Konzertengagements führten ihn bereits in die Weil Recital Hall of Carnegie Hall in New York, Salle Cortot in Paris, Steinway Hall in London. Lifits war zu Gast beim Festival d„Auvers-sur-Oise, „Annecy Festival“ Festival d‟Issoire und „Le Vigan“ in Frankreich, beim Festival Kissinger Sommer, Rheingau Nachwuchs-Musikfestival in Deutschland, beim Chopin-Festival in Duzhniki-Zdroj in Polen und bei den italienischen Musikfestivals „Valentiniano“, „Armonie sotto la Rocca”, „Russians. Musica e follia“ und Incontri Asolani“.
2010 wird Lifits beim Klavierfestival Ruhr, dem Braunschweig Classix Festival, dem Kissinger Sommer, dem CHT Goes Classic Festival, dem Richard-Strauß-Festival, dem Festival „Raritäten der Klaviermusik“ in Husum zu Gast sein. Zukünftige Engagements führen ihn als Solisten z. B. zum Hilton Head Symphony Orchestra (Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2) und dem Florence Symphony Orchestra (Schumann Klavierkonzert op. 54) in den USA, zur Thüringer Philharmonie (Chopin Klavierkonzert Nr. 1) sowie zum Orchestra „J.Futura“ im Teatro Olimpico in Rom (Mozart Klavierkonzert KV. 537). Mit Klavierabenden wird Michail Lifits u.a. bei der Società del Quartetto in Mailand, im Teatro della Pergola in Florenz und Teatro Massimo in Pescara sowie bei der BASF Konzertreihe in Ludwigshafen gastieren.

BIOGRAPHIE Guillaume Vincent
Guillaume Vincent, geboren 1991, erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Claudine Boymond an der Musikschule Annecy. Sehr früh entwickelte er eine große Leidenschaft für Musik und fand Gefallen am öffentlichen Vorspielen.
Mit zehn Jahren spielte er das 11. Klavierkonzert von Haydn mit dem Musikschulorchester unter Henri Murgier. Mit elf Jahren spielte er das 21. Klavierkonzert von Mozart, mit zwölf das 3. von Beethoven. Mit 13 Jahren wurde er an der Seite von David Guerrier zum Erfolg versprechenden Wettbewerb „Junge Talente“, organisiert im März 2005 vom Internationalen Lion’s Club, eingeladen, wo er das 1. Klavierkonzert von Beethoven und La Vallée d’Obermann von Liszt interpretierte.
Nach Meisterkursen bei François-René Duchable und Jacques Rouvier bestand er im März 2005 die Aufnahmeprüfung des Konservatoriums in Paris (Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris) und begann im September sein Studium in der Klasse von J. Rouvier.
Anlässlich eines Konzertes im Januar 2007, organisiert von der Fondation de France am Pariser Konservatorium, erhielt er als Auszeichnung den Klavierpreis Drouet-Bourgeois 2006 und ein Stipendium, um sein Studium fortzusetzen. Im Juni 2006 und 2007 bestand er mit Bravour die Abschlussprüfungen des 1. und 2. Studienjahres in den Fächern Klavier und Kammermusik mit einem einstimmigen „Sehr gut“ seitens der Jury. Am Ende seines 3. Studienjahres bewarb er sich um den Klavierpreis des Pariser Konservatoriums 2008, bei dem er ebenfalls die einstimmige Beurteilung „Sehr gut“ erhielt. Gleichzeitig erwarb er sein Diplôme de Formation Supérieure.
Nach einem Wettbewerb in Leipzig wurde er im September 2008 für den Wettbewerb „Young Concertists Auditions“ im Januar 2009 in New York ausgewählt, bei dem er den 2. Preis erhielt. In diesem Zusammenhang spielte er bei den Usedomer Festspielen 2008. Auf Einladung der Vereinigung „Junge Talente“ hin gab er in den Archives Nationales in Paris ein Konzert.
Im März 2009 bat ihn Anne Quéfellec, bei den Festspielen „Pianos en Saintonge“ in Saintes einen Klavierabend zu geben. Im April 2009 wurde er eingeladen, bei der Stiftung Singer-Polignac in Paris zu spielen. Im Mai 2009 besuchte er einen Meisterkurs bei Aldo Ciccolini in La Chaise-Dieu. Im Juni 2009 gab er im Rahmen der Carmen-Festspiele ein Konzert an der Komischen Oper in Paris. Im August 2009 besuchte er den Meisterkurs von Jean-François Heisser an der Académie Ravel in Saint-Jean de Luz, wo er mit dem Preis der Académie Ravel sowie mit dem Preis der Musikliebhaber der Südküste ausgezeichnet wurde.
Guillaume Vincent ist gerade im 2. Studienabschnitt (Master 2) am Pariser Konservatorium und studiert bei Jean-François Heisser und Marie-Josèphe Jude.
Beim Long-Thibaud-Wettbewerb 2009 erhielt er den 3. Preis, den Preis des französischen Nationalorchesters, den Preis der Fondation Pierre Lacroix pour l’Art et la Musique für die beste Interpretation des Konzertes und den Prix de la Sacem für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.