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Programm 2011

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„CHT goes Classic“ Konzertreihe 2011


Mami Hagiwara, Japan
1. Preisträgerin Concours de Genève spielt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin, Robert Schumann und Sergej Rachmaninoff

Ishimura Jun, Japan
2. Preisträgerin 2. Takamatsu International Piano Competition spielt Werke von Franz Schubert, Frédéric Chopin und Maurice Ravel

Sofya Gulyak, Russland
1. Preisträgerin LEEDS (2009) in Leeds spielt Werke von Sergej Rachmaninoff, César Frank, Gabriel Fauré und Maurice Ravel

Denis Kozhukhin, Russland
1. Preisträger CONCOURS REINE ELISABETH in Brüssel spielt Werke von Joseph Haydn, Johannes Brahms und Franz Liszt

Künstler 2011

BIOGRAPHIE Mami Hagiwara
Mami Hagiwara wurde 1986 in Hiroshima (Japan) geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Klavierspiel. Ihre Lehrer waren Motoko Kojima und Claudio Soares.
Mami Hagiwara ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe: 1996 und 1998 erhielt sie jeweils den 1. Preis beim japanischen PTNA Klavierwettbewerb. Im Jahr 2000 wurde sie die jüngste 1. Preisträgerin in der Geschichte des Internationalen Klavierwettbewerbs Palma D’Oro in Finale Ligure, Italien.
2010 erhielt sie beim Concours de Genève ebenfalls den 1. Preis.
2001 gab Mami Hagiwara ihre ersten Klavierabende in Hiroshima und in Italien. Sie trat in Japan und in verschiedenen europäischen Ländern als Solistin und Kammermusikpartnerin auf. Meisterkurse absolvierte Mami Hagiwara u. a. bei Henri Barda, Jörg Demus und Boris Petrusyansky.
2005 nahm die Jury sie einstimmig in das Pariser Konservatorium (CNSMDP) auf. Dort besuchte sie die Klassen von Jaques Rouvier und Prisca Benoit. 2010 erhielt sie ihren Master. Zurzeit absolviert sie ein Aufbaustudium in Kammermusik in der Klasse von Itamar Golan (CNSMDP) und Eric le Sage (CRR de Paris).


BIOGRAPHIE Jun Ishimura
Die 1988 in Tokio (Japan) geborene Pianistin studiert zurzeit mit einem Vollstipendium des Associated Board of Music am Royal College of Music in London bei Dina Parakhina. Jun Ishimura begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Bereits mit acht spielte sie ein Mozart Klavierkonzert mit Orchester. Als Zehnjährige spielte sie Beethoven bei einem überregionalen TV-Sender.
Jun Ishimura hat in den bedeutendsten japanischen Konzerthallen bei Anlässen wie dem Internationalen Musiktag, Festival ’98 in Tokio und dem Benefizkonzert für UNICEF 2001 gespielt. Sie ist bei vielen europäischen Musikfestivals wie dem Festival D’Auvers-Sur-Oise, Cergy-Pontoise in Frankreich und dem Encuentro de Musica de Santander in Spanien aufgetreten. Seit ihrem ersten Konzert 2004 gab sie zahlreiche Solokonzerte an vielen verschiedenen Orten der Welt. Jun Ishimura spielte in Tokio und Yokohama (Japan) sowie in Russland. Sie trat auch in der britischen St. John’s Smith Square und der Cadogan Hall in London auf. Auftritte mit Orchester hatte sie beispielsweise 2003 in Yokohama mit den Krakauer Staatsphilharmonikern unter der Leitung von Roland Bader und 2006 in Russland mit dem Yaroslavl Philharmonieorchester, dirigiert von Murad Annamamedov.
2011 folgen Soloauftritte in Deutschland sowie ein Konzert mit Orchester in Israel. Bei nationalen und internationalen Wettbewerben hat Jun Ishimura zahlreiche Preise gewonnen.
2002 erhielt sie den 1. Preis in der Kategorie F (unter 19 Jahren) und den Spezialpreis der Jury bei den nationalen Endrunden des 26. PTNA Klavierwettbewerbs in Japan.
2005 errang sie den 2. Preis in der Kategorie D (unter 26 Jahren) beim 5. Internationalen Karamanov Klavierwettbewerb in der Ukraine.
2007 bekam sie den 1. Preis, den Spezialpreis sowie den Publikumspreis beim 2. Internationalen Klavierwettbewerb In commemoration of the Art Center of Tokio. In London erhielt sie 2008 den 1. Preis bei den Ricci Foundation Awards. Beim 54. Maria Canals Barcelona International Musical Execution Competition in Spanien bekam sie den 3. Preis, den Sonderpreis sowie eine Medaille als jüngste Finalistin.
Vor kurzem gewann sie, ebenfalls als jüngste Finalistin, den 2. Preis beim 2. Takamatsu International Piano Competition im März 2010.


BIOGRAPHIE Sofya Gulyak
Im September 2009 gewann Sofya Gulyak den 1. Preis sowie die Princess Mary Gold Medal beim 16. Leeds International Piano Competition. In der gesamten Geschichte des Wettbewerbs ist sie damit die erste Frau, die diese Auszeichnung erhalten hat. Sofya Gulyaks Lebenslauf weist Preise bei den renommiertesten Klavierwettbewerben auf: Sie ist Gewinnerin des 1. Preises des William Kapell International Piano Competition in den USA, des internationalen Maj Lind Helsinki Klavierwettbewerbs, des Tivoli Klavierwettbewerbs in Kopenhagen, des Internationalen Gyeongnam Klavierwettbewerbs in Südkorea und des San Marino Klavierwettbewerbs. Sie erhielt den 2. Preis des Busoni Wettbewerbs in Italien (der erste wurde nicht verliehen) und den 3. Preis des Marguerite Long Klavierwettbewerbs in Paris.
Sofya Gulyak stammt aus Kazan (Russland), wo sie am Special Music College studierte und anschließend das staatliche Konservatorium in Kazan unter Professorin Elfiya Burnasheva besuchte. Sie schloss die Ecole Normale de musique de Paris Alfred Cortot mit der höchsten Auszeichnung ab. Sie studierte weiter auf der Klavierakademie Incontri col Maestri (Imola, Italien) bei Boris Petrushansky und am Royal College of Music bei Vanessa Latarche.
Sie trat in vielen berühmten Konzerthallen auf: im Sala Verdi in Mailand, im Salle Cortot, Salle Gaveau und im Salle Pleyel in Paris, in der Big Concert Hall des Moskauer Konservatoriums, im Konzerthaus in Berlin, im Gewandhaus in Leipzig, in der Sala Bossi in Bologna, in der Finlandia Hall in Helsinki, in der Bridgewater Hall in Manchester, in der Leeds Town Hall, im Salle Molière in Lyon, in der Walt Disney Hall in Los Angeles, im King Theatre in Rabat, im Kursaal in Bern und in der Tivoli Konzerthalle in Kopenhagen.
Sie trat als Solistin mit dem Finnischen Radio-Symphonieorchester auf, den St. Petersburgern Philharmonikern, dem Rio-de-Janeiro Symphonieorchester, dem Royal Liverpool Philharmonieorchester, dem Halle Symphonieorchester, dem schottischen BBC Orchester, dem Orchester der Fondazione Arena di Verona, den Bukarester Philharmonikern, den Oulu Philharmonikern, den Leipziger Philharmonikern, den Helsinki Philharmonikern, dem Marokko Orchester, den Kopenhagener Philharmonikern, dem Orchestre National de France und dem Baltimore Symphony Orchestra. Sie spielte unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy, Sakari Oramo, Marc Elder, David Hill, Fabio Mastrangelo, Fuat Mansurov, David Jones, Misha Katz und Michael Köhler.
Sofya Gulyak nahm an vielen Festivals teil, wie dem Klavier-Festival Ruhr, dem Chopin Festival in Duzniki-Zdroj, dem Festival du Sceaux, dem Internationalen Keyboard Festival in New York, dem Busoni Festival, dem Krakauer Klavierfestival, dem Liszt Festival in Villa d’Este, dem Nordlys Festival in Norwegen und dem Ravello Festival.
Frau Gulyak wurde mit dem Stipendium der Rostropovich Stiftung und der Stiftung des russischen Präsidenten geehrt. Sie nahm auch als Jurymitglied bei internationalen Klavierwettbewerben in Italien, Serbien, Frankreich, Griechenland und den USA teil. Ihr Spiel wurde im Radio und TV in Russland, Polen, Frankreich, Italien, Deutschland, USA, Finnland, Dänemark und Großbritannien gesendet.


BIOGRAPHIE Denis Kozhukhin
Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2010 führte Denis Kozhukhin in die internationale Szene ein. Zuvor hatte er bereits beim Vendome Prize in Lissabon 2009 den 1. Preis und beim Leeds International Piano Competition in Großbritannien 2006 den 3. Preis gewonnen.
Im Jahr 1986 in Nizhni Novgorod (Russland) in eine Musikerfamilie geboren, begann Denis Kozhukhin seinen Klavierunterricht mit vier Jahren bei seiner Mutter. Als Junge besuchte er die Balakirev Musikschule, wo er bei Natalia Fish studierte. Von 2000 bis 2007 war Denis Kozhukhin Schüler an der Escuela Superior de Música Reina Sofía (Hochschule für Musik ‚Königin Sofia‘) in Madrid und lernte bei Dimitri Bashkirov und Claudio Martinez-Mehner. Während dieser Zeit nahm er unter anderem an Meisterklassen bei Rosalin Tureck, Leon Fleisher und Alicia de Larrocha teil. Nach seinem Abschluss überreichte ihm die Königin von Spanien persönlich sein Diplom. Er selbst wurde als bester Student des Jahres ausgezeichnet, sein Cervantes Trio erhielt eine Auszeichnung als zweitbestes Kammerorchester.
Nach seinem Studium in Madrid wurde Denis Kozhukhin eingeladen, seine Studien an der Piano Akademie am Comer See fortzuführen. Dort wurde er von Dimitri Bashkirov, Fou Ts’ong, Stanislav Yudenitch, Peter Frankl, William G. Nabore, John Perry, Boris Berman, Charles Rosen und Andreas Staier unterrichtet.
Denis Kozhukhin ist in großen Konzerthallen und bei den meisten angesehenen Festivals aufgetreten, unter anderem dem Verbier Festival, wo er 2003 den Ehrenpreis gewann. Weitere Auftritte fanden beim Progetto Martha Argerich in Lugano, dem Klavier-Festival Ruhr, dem Rheingau Musikfestival, dem Jerusalem International Chamber Music Festival, dem Santander International Festival, in der Carnegie Hall, dem Münchner Herkulessaal, dem Auditorio Nacional Madrid, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Milan, dem Palau de la Musica Valencia, dem Theater von Châtelet und dem Auditorium des Louvre in Paris statt.
Auf persönliche Einladung von Marin Alsop, die bei Denis Kozhukhins Auftritt beim Concours Reine Elisabeth dirigierte, wird Denis Kozhukhin in der Spielzeit von 2011 / 12 sein Debüt mit dem Bournemouth Symphonieorchester geben. Weitere Orchesterkonzerte werden mit den Luxemburger Philharmonikern mit Vassily Sinaisky, den Netherlands Philharmonics mit Kirill Karabits, dem Ungarischen Nationalphilharmonieorchester mit Zoltán Kocsis und den Hamburger Symphonikern mit Jeffrey Tate stattfinden.
Vor kurzem trat Denis Kozhukhin im Leipziger Gewandhaus, dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel, Louisiana in Dänemark, beim MDR Musiksommer und im Théâtre des Bouffes du Nord, Paris auf.
Nächstes Jahr wird er beim Klavier-Festival Ruhr auftreten und in Japan sowie in Südamerika auf Tournee gehen.
Denis Kozhukhin ist auch ein engagierter Kammermusiker. Mit dem Cervantes Trio war er Meisterschüler bei Ralph Gothóni, Bruno Canino, Eldar Nebolsin, Ferenc Rados und Menahem Pressler. Er arbeitet auch als Kammermusiker mit Radovan Vlatkovic, Dora Schwarzberg, Alisa Weilerstein, Jacob Koranyi, Alissa Margulis und anderen.
Denis Kozhukhin studiert zurzeit an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Kirill Gerstein. Er wird von der Solti Stiftung unterstützt, von der er 2010 eine Auszeichnung erhielt.